Die neuen Mitglieder der EU

Insgesamt gehören mittlerweile 27 Staaten zur Europäischen Union. Davon sind mit Bulgarien und Rumänien im Jahr 2007 die beiden südöstlichsten Staaten in das Staatenbündnis eingetreten und bilden damit auch ein geographisches nahezu vereintes Europa.

Im Jahr 2004 waren zuvor bereits die Länder Ungarn, Tschechien, Slowenien, Zypern, Slowakei, Polen, Lettland, Litauen, Estland und Malta der Europäischen Union beigetreten.

Die beiden neuesten Mitglieder Bulgarien und Rumänien werden hier kurz vorgestellt: 

Auf einer Gesamtfläche von rund 238.391 km² leben zwischen der Pannoischen Tiefebene und den Stränden am schwarzen Meer 21,5 Millionen Menschen. Das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes ist die Hauptstadt Bukarest. Hier leben rund 2 Millionen Menschen.

Die Kirche und Religion spielt im Leben der Rumänen eine große Rolle, immerhin 87 Prozent der Menschen in dem süosteuropäischen Land gehören der Rumänisch-Orthodoxen Kirche an.

In Bulgarien hingegen leben nur rund 7,7 Millionen Einwohner auf einer Gesamtfläche von 110.994 km². Die Hauptstadt ist Sofia, wirtschaftlich und kulturelles Zentrum des Landes, welches vor allem seit jähren auch im Tourismussektor eine immer gewichtigere Rolle spielt Beliebte Urlaubsziele sind Varna und Burgas an der Schwarzmeerküste.

So sind die beiden Städte, welche auch über internationale Flughäfen verfügen, heute wichtige Tourismusmagneten und damit Devisenbringer geworden, in den immer luxuriöser werdenden Hotels werdne immer Leute gesucht, so das viele Arbeitssuchende in die Region ziehen, was allerdings auf die durchschnittiche ENtlohnung drückt.

In Bulgarien leben nur 32% der Menschen auf dem Land, der Zugzug in die Städte, welche Arbeit und Wohlstand und westliche Technik versprechen hält- wenn auch abgeschwcäht- seit Jahren an, die ursprünglich vor allem bäuerliche Lebensgrundlage eines Großteils der Bevölkerung verliert als Lebensliniene an Attraktivität.