Europas Staaten in der Schuldenkrise

Mit großer Vision wurde die Währungsunion der Europäischen Staaten verwirklicht. 11 Staaten Europas einigten sich zuerst auf die Gemeinsame Währung, darunter auch Griechenland Anfang des Jahres 2001. Teil der Eurozone sind 16 Mitgliedsstaaten- insgesamt in 36 Staaten gilt der Euro. Als Zeichen eines näherrückenden Europas begann eine gemeinsame Zentralbank und viele Inhalte sich zu Formen- was sich natürlich erst viel später herausstellte war das die Lücken von Griechenland ausgenutzt wurden. Verfälschte Angaben gegenüber vertraulichen Partnern innerhalb einer Gemeinschaft brachte Griechenland an den Rand des Ruins. Und weil auch die Europa eine Gemeinschaft ist soll besonders Deutschland helfen. Der Euro entwickelte sich zu einer Währung die auch außerhalb der Staatlichen Abkommen genutzt wurde. So zum Beispiel Andorra oder auch Kosovo. Kosovo hatte von der Stabilität des Euro bislang profitiert.

Auch als Internationale Währung galt zum Beispiel in Kuba der Euro. Viele Europäische Staaten und deren Überseegebiete nutzen den Euro als Währung oder Zweitwährung ohne ein Abkommen mit der Europäischen Zentralbank getroffen zu haben. Diese Krise in Griechenland, was auch Größenteils durch Selbstschuld entstanden ist, könnte Ausmaße haben die eine Auflösung der Eurozone bewirken könnten. Die IMF und Europäische Staaten sichern Kredite zu- wobei allerdings nicht zu erkennen ist, was mit den anderen Teilweise genannten Staaten, die vom Euro Abhängig sind passieren wird. Internationale Kreditinstitute warnen vor Investitionen in Griechenland. Die Unruhen die zurzeit in Griechenland vorherrschen, erschweren die ersichtliche Betrachtung ob eine Hilfe der Europäischen Union ausreichend ist um für Stabilität zu sorgen. Zwar hat der Premierminister Papandreou versucht mit einer Deklaration innen und außen die Kritik zu besänftigen aber viele Details wurden nicht bekanntgegeben.

Bundeskanzlerin Merkel hat die deutsche Griechenland-Hilfe von 22 Milliarden Euro verteidigt. Es gehe um die Stabilität des Euro, sagte sie in der ARD-Sendung "Farbe bekennen" und ergänzte: "Wir schützen das Ersparte unserer Bürger." Gleichzeitig sprach sich die Kanzlerin für stärkere Finanzmarktkontrollen und ein Insolvenzrecht für Staaten aus.

 Ob der Premier mit Gehaltskürzungen bis zu 25% und der nicht Einstellung von Beamten im Jahr 2010 oder Kürzungen von Renten, diese Lücke schließen kann ist fraglich. Allein mit einer Umschuldung Griechenlands wird dieses Problem nicht zu lösen sein. Um Natürlich eine genaue Beurteilung Abgeben zu können muss man ein Gesamtbild erstellen. Griechenland steckt in der Krise, hat rund 12 Millionen Einwohner und ist in einem Gebiet, wo der Staat wenig Industrialisiert ist. Griechenland hat Jahrelang in sein Militär investiert. Mit den Nachbarstaaten gab es öfters Probleme: Türkei und Mazedonien sind zwei Beispiele. Griechenland hat mit dem Nachbarstaat Türkei Probleme wegen der Insel Zypern, immer öfters Streit wegen den Kleinen Inseln (Felsen) an der Ägäis und auch wegen der türkischen Minderheit im eigenen Land. Mit seinem Nachbarstaat Mazedonien streitet Griechenland seit Jahren wegen der Namensgebung und erkennt diesen Nachbar auch deswegen nicht an. Auch die Europäische Union konnte in dieser Hinsicht keine Hilfe sein. Zudem gibt es auch das Problem, das die Bevölkerung der Griechen überaltert ist und auch keine ökonomische Dynamik hat. Die IMF und die EU versuchen dieses Bild mit Krediten aufzubessern. Es ist nicht zu denken, dass Griechenland mit den oben genannten Problemen verstärkt herauskommen wird. Ohne einen Wechsel des Staatsverständnisses in Griechenland wird es nicht möglich sein diese Krise zu meistern.

Das erfordert natürlich auch eine Reform des Außenpolitikverständnisses. Es kann nicht sein das Europa ein Mitgliedsstaat fördert, der mit diesen Mitteln seine bislang nicht erfolgreiche Außenpolitik zu finanzieren versucht. Europa sollte Griechenland auch Helfen die Ängste in der Außenpolitik zu überwinden um für Stabilität in Griechenland als auch in Europa zu Sorgen.