europäische Krankenversicherungskarte

Voraussetzung für die Europäische Krankenversicherungskarte, die sich auf der Rückseite der elektronischen Gesundheitskarte befinden kann, ist, dass die elektronische Gesundheitskarte eingeführt wurde, die sich zurzeit in der Testphase befindet, die Einführung in Deutschland ist für 80 Millionen Menschen vorgesehen und erfolgt stufenweise.

Mit der elektronischen Gesundheitskarte wird die bisher bekannte Krankenversicherungskarte der Krankenversicherung abgelöst. Die neue Karte ist auch mit einem Lichtbild des Besitzers versehen.

Jeder Versicherte kann mit dieser Karte seinen Daten zu seiner Gesundheit verwalten lassen und sie Ärzten und Krankenhäusern zur Verfügung stellen. Inwieweit der Versicherte das möchte oder nicht, kann er selbst entscheiden. In einigen Regionen erfolgen bereits Probeläufe mit der elektronischen Gesundheitskarte.

In diesem Zusammenhang kann sich wie erwähnt, auf der Rückseite der Karte die europäische Krankenversicherungs-karte befinden.

Diese ersetzt den bisherigen Auslands-krankenschein und damit wird es dem Versicherten möglich, sich im gesamten europäischen Ausland ärztlich versorgen zu lassen. Die Karte hat in ganz Europa einheitliche Merkmale. Sie ist mit dem Emblem der EU versehen und hat überall die gleiche Anordnung der Textfelder.

Somit ist sichergestellt, dass die Versicherungskarte in allen Mitgliedsstaaten der EU als solche erkannt wird und verwendet werden kann. Sie enthält relevante Daten, die für die Erbringung von medizinischen Leistungen und für die entsprechende Kostenerstattung der Krankenversicherung notwendig sind. 

Dazu zählt neben dem Namen und dem Geburtsdatum des Versicherten auch die Kennnummer der Krankenkasse, die Kennnummer der Karte und die persönliche Kennnummer des Versicherten. Außerdem beinhaltet sie die Gültigkeitsdauer und natürlich die Unterschrift des Versicherten und das Kürzel DE für Deutschland.